Auch wenn man bis an den Rand der Welt geht, wird man ihr nicht entkommen, und dennoch kann man nicht anders, als bis an den Rand der Welt zu gehen.

...du wirst dort zu jemand anderem und zu etwas anderem....
du bist an einem anderen Ort.

Ein Ort, weder dies noch das, der Leere neutral dargeboten, ein Ahnen zwischen den Fronten, fast wie eine Luftspiegelung.

Dies Flüchtige dem Augenblick entreissen um ihm Dauer zu verleihen, ist Aufruf  und Bedürfnis zur Ordnung, zur Struktur.

Kreise zu Gruppen geformt, im Dialog, mal leicht dahingespielt wie eine handvoll Perlen, mal dicht gedrängt wie das Geräusch eines fernen Schiffhorns, oder ein Geruch des Morgennebels.

Die Muscheln vom Grund gehoben, zum Schweben gebracht, geordnete Ruhe, als ob die Wasserfläche zu fragil um zwischen den Spiegeln gegen den Sog anzuschwimmen.

So wie man ein Gesicht im Mond sieht, dies ein Versuch die Seele zu sehen.
 
 
EVA DUCRET
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